Elektrik im Transporter und Wohnmobil

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Elektrizität
im
Transporter und Wohnmobil


Diese Seite ist für all diejenigen gedacht die an alten Autos hängen.
Hier sind es speziell Wohnmobile, Transporter, und LKW’s der 70-80 Jahre.
Sie soll zum einen das Verständnis der Fahrzeugelektrik näherbringen, zum Anderen als kleines Nachschlagewerk dienen.
Diese Seiten sind nicht kommerziell. Sie sind entstanden aus der Liebe zu alten Transportern und LKW’s um diese zu erhalten und zu pflegen!


Die Seite gliedert sich in zwei Bereiche:

KFZ-Elektrik im Transporter.
Hier sollen Grundlagen in der elektrischen Grundversorgung vermittelt werden.

KFZ-Elektrik im Wohnmobil.
Dieser Bereich wendet sich speziell für Selbstbauwohnmobile.



Wozu braucht man Elektrizität im Auto ?

Gehen wir einmal weit zurück zu den Anfängen der Automobile.
Die ersten motorbetriebene Fahrzeuge waren mehr oder weniger Kutschen in denen ein Ottomotor eingebaut wurde.
Man brauchte nur zum Antrieb elektrischen Strom, um den Zündfunken zu erzeugen. Die Beleuchtung wurde wie in den Pferdekutschen mit Kerzen realisiert und der Motor wurde mit Muskelkraft angeschmissen.
Doch die weitere Entwicklung brachte die elektrische Beleuchtung und vor allem den elektrischen Anlasser.
Für den Anlassvorgang benötigte man also einen elektrischen Speicher, einen sogenannten Akkumulator in der Umgangssprache Batterie genannt.
Die Beleuchtung brauchte ja nur beim fahren zu funktionieren, konnte also über einen Generator, der sogenannten Lichtmaschine (Lima), betrieben werden. Auch mußte der Akku nach dem Startvorgang wieder geladen werden.
Man bekam also eine völlig autarke Stromversorgung in sein Vehikel.
Mit den Jahren kamen immer mehr Verbraucher wie Heizbare Heckscheibe, Hupe oder auch das Radio hinzu.


Elektrik Segen oder Fluch?

Die eigentlichen Aufgaben der Stromversorgung in den modernen Kraftfahrzeugen werden einem erst bewußt wenn der Akku einmal leer ist und man fluchend in bitterer Kälte um das Auto herumhüpft.
Ohne funktionierende Elektrizität ist das moderne Auto soviel wert wie eine Bananschale.
Gerade durch die hohen Abgasstandards ist die Automobilindustrie gezwungen einen enormen Aufwand in Punkto Elektronik zu verbauen.
Aber auch der gestiegene Luxuswahn der Autofahrer läßt uns in mit Elektrik und Elektronik vollgestopften Blechkisten durch die Gegend schaukeln.
Gerade bei dem letzten Punkt fragt man sich ob das alles sinnvoll ist!


Strom kommt doch aus der Steckdose?!

Schön wäre es ja, aber die Steckdose ist im Fahrzeug der Akkumulator, bzw. beim fahren die Lichtmaschine.
Durch den immens steigenden Stromverbrauch im Auto ist die Industrie gezwungen ganz neue Wege zu gehen. Dieses würde hier aber den Rahmen sprengen!

Für uns ist und bleibt die Versorgung mit der herkömmlichen (12V oder auch 24V) Spannung unser Ziel.
Hier sind der Akku und die Lichtmaschine unsere primären Ausgangspunkte.


Grenzen der Energieversorgung im KFZ.

Die Grenzen der elektrischen Versorgung sind ganz klar über die Lichtmaschine gegeben. Wir dürfen auf Dauer nie mehr Strom verbraten wie die Lima hergibt, da sonst der Akku als Energiequelle herhalten würde, und dieser wird ja für den Startvorgang benötigt, und außer ein paar kurzzeitige Spitzen abzufangen für nichts anderes!
Dinge wie eine elektrische Heizung sind also auf Grund der hohen Leistung völlig absurd!

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